Mittwoch, 7. April 2010

der letzte Zehner vor Paris

Schon beim Rausschauen aus dem Bürofenster krieg ich Lust loszulaufen, aber das ist ja erst für 19 Uhr vorgesehen. Pünktlich Feierabend machen und keine wertvolle Frühlingszeit im geschlossenen Raum verbringen.

Für's Töchterlein, das uns am Wochenende in Paris beherbergt, noch ein paar feine margaritige Gummistiefelchen erstanden. Die werden dann ähnlich wie am Nikolaustag mit Osterhäschen und mit bodengrabbelndem Rosemarin bestückt. Nettes Mitbringsel.

Im Garten rumgewurschtelt, Hortensien zurückgeschnitten, Thuja in Form gebracht, mit nackten Händen in der Erde gewühlt, nicht gerade nagelschonend so eine Arbeit, unsere Damen aus dem örtlichen Nagelstudio würde ich zur Verzweiflung bringen ...und schon ist es Zeit mich in die Laufklamotten zu schmeißen..

mit Lauftreff ab Reiskirchen, wieder mal alleine unter Männern, 2km einlaufen, dann 5 km im Marathontempo vorgesehen. Paris: Wollen wollt ich 3:45 oder knapp darunter, was ich können kann wird sich dann am Sonntag zeigen. Tssss erstmal zu langsam 5:24, 5:24 dann 5:07,5:14, 5:08 zu schnell. Wie bitte soll ich da das Gefühl für 5:20 kriegen. Na was soll's dann wird halt nach Uhr gelaufen...scheiß auf Gefühl. Bei Kilometer 8 einer Baumwurzel nicht genug Beachtung geschenkt, was sie mit einem Biss in meinen rechten Schuh geahndet hat. Folglich schön die Mutter Erde begrüßt, quasi im Vierfüßlerstand. Hierbei Teile des Sonnengrußes aus der Yogastunde verwandt. Sie war mir gnädig gestimmt, nur ein bisschen Lack an den Knien ist ab. Sonst keine Blessuren davon getragen. 10,27km unn gudd iss. Morgen noch einmal eine halbe Stunde und Freitag geht's nach Paris.